Cabot Trail und der Cape Breton Highland Park

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Was war heute noch unser Ziel? Ach ja, wir wollten weiter in Richtung Norden fahren, bis Cheticamp kurz vor dem Cape Breton Highland Park. Cabot Trail, wir kommen. Den ersten Abend und die erste Nacht auf Cape Breton Island waren ein wundervolles Erlebnis. Nette Leute kennengelernt, einen unvergleichlichen Blick über das Meer gehabt und der Morgen begann, wie der Tag zuvor aufgehört hatte. Das Rauschen des Meeres weckte uns allmählich aus unseren Träumen.

What was our destination for today? Oh yeah, we were heading north, to Cheticmp close to the Cape Breton Highland Park. Cabot Trail, we’re coming. The first evening and the first night on Cape Breton Island were an amazing adventure. We met nice and smart people, had a stunning view over the ocean and the day begun as the day before ended. We slowly woke up to the rushing of the sea.

Die Fahrt nach Cheticamp

Es viel uns wirklich schwer, unseren Campground zu verlassen. Aber der Weg in Richtung Cheticamp war atemberaubend. Hinter Margaree Harbour fuhren wir nur noch an der Küste entlang. Ein faszinierender Drive, den man dort fährt. Durch die ganzen kleinen Orte ging es immer weiter in Richtung nächsten Campground. Ein wenig versteckt am Ende einer Straße auf Cheticamp Island gelegen, näherten wir uns dem Plage Saint-Pierre. Nach dem unsere übliche Frage nach einem Stellplatz bejaht wurde, schauten wir uns nur kurz den Platz an und fuhren gleich weiter.

The way to Cheticamp

It was hard to leave the campground. But the way to Cheticamp was breathtaking. After passing Margaret harbour, we just drove along the costal line. A stunning view! Through all the small villages we went further to the next campground. A little hidden at the end of a street at Cheticamp Island, we were approaching the Plage Saint-Pierre campground. As we got the positive answer to the question if there was any campsite available, we shortly checked the spot and continued straight ahead.

Der Cabot Trail

Verpflegung für unterwegs

Also ging es gleich weiter. In unserem Reiseführer lasen wir von einer Boulangerie namens Aucoin Bakery. Die Kritiken waren alle sehr positiv, also mussten wir dort auf jeden Fall einen Stop machen. Passte auch gerade ganz gut, da unsere beiden Boys schon wieder HUNGER schrien. In Petit Etang, einem kleinen Örtchen kurz vor dem Highland Park, gelegen, war sie sehr gut zu finden und mit ausreichend Parkraum auch für unser Wohnmobil erreichbar. Die Bäckerei an sich war eher schlicht, aber die Auswahl – GIGANTISCH. Wir entschieden uns für ein Baguette und ein paar Pain au chocolate. Zurück im Wohnmobil blieben sie nicht lange in der Packung. Wahnsinn, eine absolute Geschmacksexplosion. Sie zerliefen mit der Schokolade förmlich im Mund. Lecker – wie in Frankreich!

Lunch to go

So we went right on. Our travel guide said something about a Boulangerie called Aucoin Bakery. As there were so many positive reviews, we decided to make a stop at the shop. That fit very well, as our boys were hungry again. At Petit Étang, a small village close to the Highland Park, we found the bakery with good parking conditions for our RV. The bakery itself was rather simple, but the offer was gigantic. So we bought a baguette and some chocolate croissants. Back in our RV, the croissants had a very short durability. Simply delicious – just like in France!

Die Fahrt in den Nationalpark

Nachdem wir uns wieder gestärkt hatten, machten wir uns auf den Weg in den Highland Park von Cape Breton. Dieser ist Teil der Parks Canada und man muss hier an der Einfahrt ein Ticket lösen. Wenn man bereits eine Jahreskarte hat, dann kann man einfach so durchfahren. Wir entschieden uns für eine Zwei-Tage-Karte und schon ging es los. Wir wurden nicht enttäuscht. Uns bot sich ein Erlebnis, dass wir uns zwar erhofft hatten aber nicht für möglich gehalten haben.

Jeder, der den Cabot Trail schon einmal gefahren ist, wird wissen, was wir meinen. Auf der einen Seite das Meer, auf der anderen Seite die Highlands. Man fährt Serpentinen hoch und wieder runter, das Wohnmobil hat mächtig zu kämpfen. Hinter jeder Kurve zeigt sich ein neues Bild, anders als eben davor. Die Kamera hatte keine Chance, sich zu erholen.

Wir hielten beinahe an jeder sich uns bietenden Gelegenheit an. Der Blick über die Berge, auf das Meer und in die Wälder war einfach überwältigend. Vergleichbar mit dem Schokocroisant, einfach zum Dahinschmelzen. Einmalige Eindrücke, atemberaubende Natur, geheimnisvolle Orte. Alles war vorhanden, es gab so viel zu entdecken.

The drive into the national park

After our short lunch, we started off into the Cape Breton Highland Park. As it is a part of Parks Canada we had to buy a ticket to pass. As a cardholder with a year round ticket, you can pass whenever you want, but we ordered a 2-day ticket and went on. And we were not disappointed. We had an experience that we had hoped for but not thought possible.

Everyone who has driven the Cabot Trail before would know what we mean. On the one side the ocean, on the other the highlands. We drove up and down the serpentines and the RV was working hard to pass all these hills. An absolutely scenic drive with tons of impressions after every curve. No chance to relax for the camera.

Stunning views over the mountains, the sea and the woods everywhere. Unique impressions, breathtaking nature and mysterious places. Absolutely amazing.

Ein kleines Problem

Wir waren so begeistert, dass wir gar nicht bemerkten, wie weit wir eigentlich schon gefahren waren. Leider gab es dann ein kleines Problem. Wo sollen wir tanken? Es gibt zwischen Cheticamp und Ingonish auf dem Cabot Trail ziemlich genau eine Tankstelle, genau auf halber Strecke. Eigentlich sind es nicht viele Kilometer, aber das ständige Bergauf und Bergab macht sich natürlich beim Verbrauch bemerkbar. Mit viel Ruhe und Vertrauen in das Wohnmobil (die Ehefrau traute dem nicht so ganz und sah sich schon auf der Straße stranden) schafften wir es bis nach Cape North, wo wir dann erst einmal 180 l in den Tank füllten.

Danach machten wir uns auf den Rückweg zum Campground in Cheticamp und waren immer noch total begeistert ob der Eindrücke des Tages.

Von den Stops (unter anderem am Skyline Trail) die wir eingelegt haben, werden wir euch in den nächsten Einträgen berichten.

A small problem

The views were so amazing, we didn’t even realize how far we had been driving. We needed some gas for the RV, but didn’t know where to get any. After all, we were in a national park! Luckily, there is one gas station halfway between Chéticamp and Ingonish. Usually it’s not a long drive, but the ups and downs resumed in a higher consumption of full. Finally we found the pump in Cape North and after 180 l of gas had been put into the RV we went back to the Campground in Chéticamp. So better be prepared and check your gas before you enter the park!

Stay tuned for our hiking adventures (among the Skyline Trial) we took at the Highland Park.

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1 thought on “Cabot Trail und der Cape Breton Highland Park”

  1. Hello Nadine und Tino – wieder ein toller Bericht……und im August werden wir auch wieder diese Tour machen. War schon eine kleine Einstimmung darauf 🙂 .Und wir freuen uns schon auf ein Essen bei Le Gabriel in Cheticamp.
    Hoffentlich dauert es nicht so lange, bis eure Fortsetzung der Tour kommt!!!

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