Autor: RVLighthouse

9 super Aktivitäten für Kinder in Lunenburg und Umgebung

9 super Aktivitäten für Kinder in Lunenburg und Umgebung

Lunenburg County in Nova Scotia, Kanada ist immer eine Reise wert! Doch was gibt es für die lieben Kleinen zu tun? Erstmal sei gesagt, dass die Menschen in Nova Scotia meistens sehr kinderfreundlich sind und Kinder hier auch in Restaurants gern gesehen werden. Fast jedes Lokal hat eine Kinderkarte und z. B. Malsachen und Sets, um die Wartezeit zu verkürzen. Kinder gehören zum Leben einfach dazu. Museen und Büchereien haben sich auf die jungen Besucher eingestellt und bieten somit gar nicht langweilige Abwechslung, gerade im Winter. Hier kommen unsere TOP 9 astreine Aktivitäten für Kinder in Lunenburg County

9 astreine Aktivitäten für Kinder in Lunenburg County

  • 1. Fisheries Museum of the Atlantic 
  • 2. Wale gucken!
  • 3. Strand und Meer
  • 4. DER Nationalsport Kanadas
  • 5. Indoor-Schwimmen
  • 6. Lunenburg Library
  • 7. Farms & Märkte
  • 8. Railway Museum
  • 9. In den Straßen von Lunenburg

1. Fisheries Museum of the Atlantic

Das Fisheries Museum of the Atlantic befindet sich in einem der knallroten Häuser direkt an Lunenburgs Waterfront. Ein Besuch im Museum ist mit Kindern ein Muss, denn hier können sie auf Augenhöhe viele Meeresbewohner des Atlantiks beobachten, u.a. natürlich auch das „Nationaltier“ der Provinz Nova Scotia: Den Lobster! In der Ausstellung und mithilfe des Museumspersonals (z. T. pensionierte Fischer) erfahren wir alles über die Fischerei an der South Shore, angefangen bei den Mik’maq (den Ureinwohnern). Das Museum ist liebevoll gemacht und verfügt zudem über ein kinderfreundliches Restaurant direkt am Wasser und einem Geschenkladen. Neben den üblichen Souvenirs können hier auch Kinderbücher erstanden werden. Ein Besuch läßt Kinderaugen leuchten!

Fisheres Museum of the Atlantic

2. Wale gucken!

Von Lunenburg aus starten von Mai bis Oktober (je nach Wetterverhältnissen) Wal-Touren, auf denen Ihr mit Glück Wale, Delfine und Seehunde sehen könnt. Manchmal berichten Besucher, dass sie die Wale fast anfassen konnten, so nah waren sie. Aber auch wenn einem dieses Glück vielleicht nicht vergönnt wird – es ist eben Natur und kein Zoo – so ist die Fahrt mit dem Schiff raus auf den Ozean trotzdem ein Erlebnis. Vom Wasser aus lassen sich auf jeden Fall die besten Fotos von Lunenburg schießen!

Whale Watching in Nova Scotia

3. Strand und Meer

Nova Scotia ist „Canada’s Ocean Playground“, so steht es auf den Nummernschildern, und so ist es auch! Die Strände und der Atlantische Ozean der Provinz sind einmalig schön und laden zum Spielen und Toben im und am Wasser ein. Da es so viele Strände gibt, für die man übrigens keinen Eintritt zahlen muss, verteilen sich die Besucher und so ist es nie so überfüllt, wie wir es von anderen Urlaubsregionen kennen. Aber pssst! Erzählt es nicht so vielen, noch ist Nova Scotia ein „Geheimtipp“.

Nova Scotia Beaches

4. DER kanadische Nationalsport

Wenn wir an Kanada denken, dann sehen wir Schnee und Eis vor uns, oder? Legendär sind auch die Fotos von Schlittschuhläufern und Hockey-Spielern, die auf Seen zwischen Bergen spielen. Das hat was! Damit kann die vergleichsweise milde South Shore nicht dienen, aber dafür hat Lunenburg eine eigene Eisbahn mit „Public Skating“ im Winter. 4x/Woche könnt Ihr mit der ganzen Familie anrücken und ein paar Runden auf dem Eis drehen. Hier treffen sich auch die „Locals“ mit ihren Familien, ein Spaß für alle. Schlittschuhe und Helme (bis XL) können ausgeliehen werden. Wir sind froh, dass die Lunenburger so hilfsbereit sind, da wir eher ungeübte Skater sind. 

The first (skating) steps are always the hardest!

5. Indoor-Schwimmen

Wer nach dem Schlittschuhlaufen gern noch ins Schwimmbad hüpft oder sich im Thermalbad aufwärmt, sollte das moderne LCLC  in Bridgewater besuchen. Hier könnt Ihr skaten und/oder Schwimmen gehen. Für CAD$15.00 könnt Ihr hier als Familie schwimmen. (Bitte checkt vorher die Preise, da sich diese ändern können.)

Lunenburg verfügt über einen der wenigen Salzwasser-Pools der Provinz. Am Wochenende kann hier die ganze Familie planschen.

6. Lunenburg Library

Die Lunenburg Library ist dieses Jahr in die altehrwürdigen Hallen der Lunenburg Academy umgezogen. Ganz Lunenburg hat dabei geholfen, die Bücher von dem alten Standort nahe der Waterfront den steilen Berg bis zur Academy zu bringen. Für ein wenig Sport vor dem Lesen geht ihr die Steigung zu Fuß und genießt die wunderschöne Aussicht auf Lunenburg und Umgebung. Das Gebäude allein ist schon ein Besuch wert, aber in der Bibliothek kamen wir beim ersten Besuch aus dem Staunen nicht mehr raus.

Eine ansehnliche Kinderbuchecke gepaart mit einer Legobauabeilung und einer wirklich beachtlichen Auswahl an Kinderbüchern auf Englisch lädt zum Lesen, Vorlesen und Verweilen ein. Das nette Personal ist stets hilfsbereit, und so finden wir eigentlich immer, was wir brauchen. Es gibt sogar eine kleine Auswahl an deutschen Büchern für Erwachsene und DVDs sowie Zeitschriften. Natürlich verfügt die Lunenburg Library auch über PCs. Vergesst staubige, stille Bibliotheken! Hier wird Literatur zelebriert, ein echter Wohlfühlort!

Lunenburg Academy

7. Farms und Märkte

Lunenburg hat einen ganzjährigen Farmer’s Market, den Ihr auf jeden Fall mit Euren Kindern besuchen solltet. Jeden Donnerstag öffnet der Markt mit seinen lokalen Händlern und Künstlern von 8 – 12 Uhr seine Tore. Hier treffen sich Lunenburger und Touristen gleichermaßen, denn hier gibt es die richtig leckeren Sachen und die schicksten Hüte. Alles selbst angebaut und handgemacht, versteht sich. Wer gern auf dem Markt frühstücken möchte, kommt hier voll auf seine Kosten. Die kleinen Marktbesucher laufen fröhlich mittenmang oder spielen vor der Tür auf dem Skatespielplatz. Nebenan ist übrigens die Bluenose Academy, die örtliche Schule. Außerhalb der Schulzeiten können auch fremde Kinder auf dem Spielplatz spielen. 

Lunenburg County ist ländlich und deshalb gibt es auch einige Bauernhöfe, die Farms. Einige haben sich auf Bioanbau spezialisiert und viele bieten besondere Events für Kinder an. Im Herbst können Kinder ihren eigenen Kürbis zum Aushöhlen und Verzieren aussuchen, im Winter fährt die Familie mit Kutsche oder Schlitten in den Wald, um einen Weihnachtsbaum auszusuchen. Besonderen Spaß hat es unserer Familie gemacht, ein „Smashing-Pumpkins“-Event der besonderen Art mitzumachen. Alte Halloween-Kürbisse konnten mit Wurfkonstruktionen zermatscht werden und von dem Erlös der Spenden für Apfelsaft und Kuchen wurde der gemeinnützige Verein „Plastic-free“ Lunenburg unterstützt. Ein Riesenspaß für einen guten Zweck! Wenn Ihr Euren Aufenthalt in Lunenburg plant haltet Ausschau nach den Farm-Aktionen oder schreibt uns gern an! Wir helfen Euch gern weiter. 

8. Railway Museum

Das Halifax and Southwestern Railway Museum kurz vor den Türen Lunenburgs ist ein absolutes Highlight für große und kleine Eisenbahner. Der Betreiber des Museums ist ein echter Eisenbahnfan und hat mit sehr viel Liebe Artefakte und Modelleisenbahnen aus und für Nova Scotia zusammen gestellt. Hier wird Geschichte gelebt, die Schaffnermütze aufgesetzt und die Bimmelglocke geläutet, während die Modelleisenbahnen, ein Nachbau der alten Strecken Nova Scotias durch die Miniaturlandschaften fahren. Unsere Kinder sprachen beim ersten Besuch kein oder kaum Englisch, aber trotzdem hat es der Betreiber geschafft, sich mit unseren Kindern zu verständigen. Tolle Sache! 

In diesem Artikel findet Ihr weitere Infos zum Railway-Museum von Lunenburg.

Railway Museum Lunenburg

9. In den Straßen von Lunenburg

Lunenburg ist wunderschön! Die UNESCO World Heritage Stadt könnte glatt aus einem Märchenbuch stammen, so niedlich sieht sie aus. Wenn wir durch die Straßen mit den historischen, bunten Holzhäusern wandeln sind wir immer wieder froh, dass es hier Gehwege gibt und die Autofahrer meistens rücksichtsvoll sind. Lunenburg ist einer der wenigen Orte in Nordamerika, wo man fußläufig fast alles erreichen kann. Die kleinen Einzelhandelsläden im historischen Distrikt / Old Town bieten mal ein ganz anderes Angebot als die üblichen großen Ketten. 

Aufgrund der vielen Künstler in Lunenburg ist die Ausbeute an Einzelstücken und originellen Ideen wirklich außergewöhnlich. Natürlich ist auch die Qualität der handgemachten Einzelstücke eine ganz andere, als produzierte Massenware (die man natürlich auch finden kann, aber warum sollte man?). Auch dem kindlichen Geschmack wird dank Möwen, Lobstern und Walen entsprochen, sagen unsere sehr kritischen Experten.

Wer mal eine Pause machen möchte kann sich in einem der zahlreichen Cafés und Restaurants niederlassen und die leckere Küche ausprobieren. Lunenburg ist bekannt für seinen Lobster, aber es gibt noch so viel mehr zu entdecken! Hier gibt es Kaffee, der müde Zombie-Eltern wieder zum Leben erweckt und die Kleinen kommen auch auf ihre Kosten. Lunenburg hat außerdem eine kleine Auswahl an schönen Spielplätzen, z. B. gleich neben dem Rathaus. Von hier aus habt Ihr einen sehr schönen Blick über den Hafen. Wer will, nimmt sich ein Sandwich mit und genießt sein Lunch während die Kleinen toben. 

Streets of Lunenburg

Wir freuen uns darauf, Euch bald in Lunenburg zu sehen! Braucht Ihr Hilfe beim Planen Eurer Reise nach Lunenburg County? Schreibt uns an!

Werbeanzeigen
Campingtrip in Kanada

Campingtrip in Kanada

Träumt Ihr auch schon von Eurem Campinurlaub in Kanada? Noch steht unser Wohnwagen schneebedeckt im Garten, aber wir erinnern uns so gern an unsere letzten Reisen.

Wohin fahrt Ihr dieses Jahr? Habt Ihr schon eine Reiseroute geplant?

This presentation contains images that were used under a Creative Commons License. Click here to see the full list of images and attributions:

https://link.attribute.to/cc/748381

Winterschlaf im RVLighthouse

Winterschlaf im RVLighthouse

Wir im RVLighthouse fühlen uns ein wenig wie im Winterschlaf. Es ist schon eine Weile her, dass wir hier etwas geschrieben haben. Liegt es am kanadischen Winter, der dieses Jahr ähnlich dem in Hamburg ist? Ein ständiges Auf und Ab der Temperaturen, mal viel Schnee (40 cm) oder auch keiner. Er ist schon ein wenig frustrierend, der Winterblues. Eigentlich hatten wir gedacht, dass die Winter hier etwas mehr Winter sind. Wenn kein Winter ist, spüren wir es wieder: Dieses Kribbeln, diese Unruhe. Wir wollen wieder los! Unseren Trailer ausstatten und auf geht’s.

Um dieses Gefühl des Aufbruchs ein wenig zu haben, entschlossen wir uns diese Woche, unseren Wohnwagen kurz aus dem Winterschlaf zu wecken und ihn aus dem Storage zu holen und bei uns auf das Grundstück zu stellen. Verrückt! Im wahrsten Sinne des Wortes.

Aufwachen aus dem Winterschlaf – Auf dem Storage-Parkplatz kurz vor der Abfahrt

Die Leute auf den Straßen haben nicht schlecht gestaunt, als wir mit unserem Sommerwohnsitz übers Land fuhren. Fast euphorisch hätten wir am liebsten gleich unsere Sachen gepackt und wären auf Reisen gefahren… Vermutlich haben wir Wikingerblut oder Zugvögelsyndrom oder das Wetter ist einfach schuld!

Zuhause angekommen standen wir vor der größten Challenge: Trotz allen Messens und Schätzens war es doch eine mächtige Herausforderung, das Geschoss rückwärts auf den abschüssigen Hof zu bekommen. Zum Glück war auf der Straße nicht so viel Verkehr! Aber nach einer Weile stand er gesichert da. So können wir zumindest von den nächsten Fahrten träumen.

Einparken at its best
Willkommen zu Hause

Vorbereitungen auf den Sommer

Der halbe Winter ist nun schon fast vorbei und wir machen uns bereits Gedanken, was wir diesen Sommer alles machen wollen. Fest steht auf jeden Fall schon einmal ein Monat auf dem Marco-Polo Campground auf PEI. Da wir im letzten Jahr die neueste Attraktion, den eigenen Water-Fun-Park nicht testen konnten, werden wir es dieses Jahr definitiv nachholen. Allerdings sind die Sommerferien in Kanada gut 10 Wochen lang, daher überlegen wir, was wir noch machen können. Vielleicht geht es doch noch nach Percé in Quebec, das Valley in Nova Scotia kennen wir auch noch nicht. Oder vielleicht doch noch einmal nach Cape Breton. Es gibt so viel zu entdecken. Doch erst einmal hoffen wir, dass der Winter doch noch einmal bei uns vorbeischaut und wir den Schnee vielleicht doch noch ausführlicher geniessen können (so wie auf den Bildern)

Und zum Abschluss noch einen traumhaften Sonnenuntergang…

Abenteuer Cabot Trail

Abenteuer Cabot Trail

Abenteuer Cabot Trail – zurück in den Bergen

In einem unserer früheren Beiträge haben wir ja schon einmal über den Cabot Trail in Nova Scotia berichtet. Mittlerweile ist dies unser vierter Besuch und ein fünfter sollte zeitnah folgen. Daher wollen wir hier ein wenig von unseren Abenteuern abseits im Highlandpark berichten. Von den verschiedenen Trails und mystischen Orten, die es hier zu entdecken gibt. Um ehrlich zu sein, es sind eine Menge, die wir definitiv noch nicht alle gefunden haben. Einen guten Überblick erhält man durch die Park-Map, die ihr euch hier herrunter laden könnt. Folgt uns bei unserem Abenteuer Cabot Trail.

Der Weg ist das Ziel

Auf dem Cabot Trail ist dieser Satz Programm. Man lässt sich treiben von den Eindrücken, die man auf jedem Meter erlebt. Hinter jeder Kurve und jedem Berg ein neues, einzigartiges Schauspiel.

Heute wollen wir euch über unsere Lieblingswanderwege mit Kindern berichten. Es gibt unzählige davon, aber diese hier sind aus unserer Sicht absolut lohnenswert und super mit Kindern zu meistern.

Abenteuer Cabot Trail – Unsere Top-3-Trails

1. Der Skyline Trail

Dies ist der Klassiker schlechthin auf dem Cabot Trail und Cape Breton. Der Skyline Trail liegt im nordwestlichen Teil des Highland Parks und bietet eine grandiose Aussicht auf das weite offene Meer. Über eine Gesamtlänge von rund 9,5 Kilometern schlängelt sich der Weg durch Wälder und offene Wiesen. Es gibt aber auch eine kürzere Version mit ca. 7,5 km Länge, die gerade für kleinere Kinder machbar ist. Verschiedene Aussichtspunkte bieten dabei wunderbare Blicke auf die faszinierende Natur.

Wir hatten sogar mehrmals das Glück, echte kanadische „Moose“, also Elche, live und in voller Größe sehen zu können. Natürlich mit gebührendem Abstand, denn so behäbig wie die Tiere auch aussehen mögen, sie können sehr schnell sein. Im Herbst, in ihrer Brunftzeit, ist mit ihnen auch nicht gut Kirschen essen, da kann der Skyline Trail wegen der Elche auch mal gesperrt sein. Aber wenn Ihr außerhalb der Saison zum Skyline Trail kommen könnt, empfehlen wir Euch entweder früh am Morgen oder in den Dämmerstunden am Abend zu kommen, um die Tiere zu sehen. Dann ist weniger los und die Elche sind zu diesen Zeiten aktiver. Ihr müsst allerdings schon gut gucken und geduldig sein! Die Elche sind zwischen den Bäumen, die sie leider abknappern, kaum zu sehen.

Die gut ausgebauten Wege zum Aussichtspunkt sind für alle Besucher, gleich welchen Alters, gut zu schaffen. Wir haben sogar schon Kinderwagen gesichtet. Allerdings sind dann am Ende des Trails, der „Belohnung“ für den Weg, einige Treppen zu meistern.

Eindrücke vom Skyline Trail

2. Der MacIntosh Brook Trail

Unser absoluter Lieblingstrail. Ein kleiner, aber feiner Wanderweg zu einem Wasserfall mitten in den Bergen. Unsere Kids lieben ihn. Einfach zu laufen aber doch voller Abenteuer und kleinen Geheimnissen. Wir waren bereits mehrmals dort, aber immer wieder gibt es etwas Neues zu entdecken. Wie ist der Verlauf des Flusses, wie hoch ist der Wasserstand und besonders wichtig, kann man da wieder einen Damm hinbauen, um das Wasser umzuleiten. Unsere Jungs sind immer wieder begeistert davon.

Der Trail an sich ist nur ca. 1,7 km lang, daher gerade für etwas kleinere Kinder eine perfekte Strecke, um sich auszutoben und die Natur zu entdecken. Der Wasserfall fasziniert mit seiner doch recht schlichten Art. Man weiß nicht, woher das Wasser kommt und auch nicht, wo es endet. Ein spannendes Mysterium. Man muss nur aufpassen, dass man sich keine krumme Nase holt, da hier viele viele Wurzeln der Bäume herausragen und die Stolpergefahr sehr hoch ist. Rechnet für den gesamten Loop je nach Aufenthalt am Wasserfall rund ein bis zwei Stunden.

Am Eingang gibt es eine Blockhütte, wo man sich ausruhen und ein Picknick machen kann (selbstverständlich kann man auch draußen essen) und sehr gepflegte Toiletten. Für die Kids sind Schaukeln und Wippen vorhanden. Alles in Allem ein wunderbarer Ort, um ein paar herrliche Stunden zu verbringen.

Eindrücke vom MacIntosh Brook

3. The Lone Shieling

„The Lone Shelling“ ist ein kleiner Trail (vielleicht 600 m), dafür aber aus historischer Sicht äußerst interessant. Hier befindet sich ein Nachbau einer typischen Schafshütte, wie sie die ersten Siedler vor Jahrhunderten errichtet haben. Man kann hier ganz wunderbar sehen, wie einfach und entbehrungsreich die Menschen damals gelebt haben. Wir haben unseren Kids die Geschichte der Besiedlung von Cape Breton einfach aber effektiv zeigen können. Der Wanderweg selbst führt dann an einem kleinen Flusslauf entlang. Natürlich wurde auch hier wieder ausführlich getestet, wie sich das Wasser effektiv umleiten lässt. Interessant sind auch die vielen Ahornbäume in verschiedenen Entwicklungsstadien zu betrachten.

Eindrücke vom Lone Sheiling

MacLeods in Dunvegan

MacLeods in Dunvegan

Der Campground MacLeods in Dunvegan

Das Abenteuer geht weiter. Nach einer entspannten Nacht auf dem Lynwood Harbour Campground ging es am Sonntag dann weiter nach Cape Breton. Es war wie immer ein überwältigendes Gefühl, auf die Insel zu fahren. Unser Ziel war der MacLeods Campground in Dunvegan. Das ist rund 10 Kilometer nördlich von Inverness, gelegen direkt am Strand, der ausschließlich durch die Gäste des Platzes genutzt wird.

Leider hatte sich das Wetter nicht wirklich gebessert und so kamen wir bei sehr stürmischen Winden nur sehr gemächlich voran. Aber schlussendlich bogen wir hinter Inverness auf den Weg zum MacLeods Campground ein. Der Blick über das Meer machte uns sprachlos.

Der unbeschreibliche Blick über das Meer

Nach einigen Augenblicken hatten wir dann auch unseren Stellplatz bekommen und konnten uns einrichten. Mittlerweile ging auch das Trimmen des Trailers auf dem Campground immer besser und schon machten wir uns auf den Weg, den Strand zu erkunden. Dieser liegt in traumhafter Westlage mit Blick auf die vorgelagerte Insel.

Der Strand am MacLeods Campground

Der Strand hat jeden Tag ein anderes Aussehen. Bedingt zum Einen durch die Gezeiten, aber auch durch die Lage und den Zufluss von Wasser aus den Bergen. Besonders für Kinder ist der geschützte Teil eher wie ein Planschbecken als das Meer. Sofern das Wetter es zuließ, konnten sich unsere beiden Jungs stundenlang darin beschäftigen, Sandburgen bauen oder einfach Steine in einen Damm verwandeln.

Auch uns Erwachsene hat der Strand in seinen Bann gezogen. Es ist hier einfach einfach, stundenlang spazieren zu gehen oder justden Blick über das Wasser und die Wellen schweifen zu lassen.

Die Annehmlichkeiten des MacLeod Campgrounds in Dunvegan

Wie beschrieben liegt der Campground in einer unvergleichlichen Umgebung. Er ist über verschiedene Ebenen gelegen und bietet von vielen Stellplätzen aus einen herrlichen Blick über die Berge auf der einen Seite und das Meer auf der anderen Seite.

Aber auch sonst hat er einiges zu bieten. So verfügt er über einen Spielplatz, eine Recreation Hall, einen, zugegebenermaßen sehr kleinen Shop und man kann auch Feuerholz für sein Campfire erwerben. Alles in Allem ist es ein Platz, um herrlich zu entspannen, aber auch Tagesausflüge in den Cape Breton Highland Park zu machen oder weitere Sehenswürdigkeiten zu entdecken.

Hier noch ein paar Tipps, was man gesehen haben sollte:

Die Glenora Distillery liegt umgeben von Wäldern zwischen Inverness und Mabou. Hier kann man bei einer Führung alles über die Whiskey-Herstellung auf Cape Breton erfahren.

Der Inverness-Beach ist bekannt für sein Sea-Glass. Mit etwas Glück kann man mit einer ganzen Handvoll davon nach Hause gehen oder sich vor Ort gar ein Armband oder eine Kette machen lassen. Aber auch zum Baden oder Spazierengehen ist dieser Teil der Küste perfekt geeignet.

%d Bloggern gefällt das: